Kunden

Die Energieeinsparverordnung

Energieeinsparverordnung

Die erste Energieeinsparverordnung (EnEV) trat zum 1. Februar 2002 in Kraft. Grundlegende Inhalte dieser waren:

  • Wärmebedarfsausweis/Energieausweis
  • Heizung, Warmwasser, Lüftung
  • Primärenergieaufwand 

In der 2004 erfolgten Novellierung wurden vor allem Normen geändert.

Die erneute Novellierung 2007 brachte folgende Erneuerungen hervor:

  • Umsetzung EU-Gebäuderichtlinie
  • Einführung Energieausweis auch für Bestandsbauten

 

Am 1.10.2009 trat die novellierte EnEV in Kraft. Mit ihr werden die Anforderungen an die ernergetische Qualität von Neubauten und von Altbauten verschärft. Im Vergleich zur EnEV 2007 muss der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden um durchschnittlich 30 % gesenkt werden.

Neubauten müssen seit diesem Datum einen um 30% reduzierten Jahresprimärenergiebedarf haben als noch nach EnEV2007erforderlich. Die Gebäudehülle spielt dabei die wesentliche Rolle. Zum einem muss die Wärmedämmung im Durchschnitt 15 % effizienter sein als bisher. Zum anderen sieht die Energieeinsparverordnung vor, dass bei Nachweis der Luftdichtheit der Gebäudehülle die anzusetzende Luftwechselraten n für die Berechnung des Jahresprimärenergiebedarfs gesenkt werden darf. Somit kann bei Nachweis der Luftdichtheit bei Neubauten mit Lüftungsanlagen der Jahresprimärenergiebedarf um ca. 8-12 % gesenkt werden. Im Passivhausbereich liegt dieser Wert deutlich höher.

 

§ 5 Dichtheit, Mindestluftwechsel Abs. 1

Im § 5 der EnEV steht, dass zu errichtende Gebäude so ausgeführt werden müssen, dass die wärmeübertragende Gebäudehülle einschließlich der Fugen dauerhaft Luftdicht ist. Somit soll sichergestellt werden, dass unnötige Wärmeverluste durch Leckagen nicht auftreten.

Interressieren Sie sich für mehr Informationen über die Energieeinsparverordnung?
Lesen Sie alles zur EnEV auf: www.enev-online.de