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Zusätzlich zu der oben beschriebenen Methode, werden mittels Thermografiekamera die Leckagen aufgespürt. Im Unterdruck wird Luft von außen in das Gebäude hineingezogen. Diese kühleren Luftzüge können mit Hilfe der Thermografie für das menschliche Auge sichtbar gemacht werden.

Voraussetzung für diese Methode ist jedoch eine Temperaturdifferenz zwischen Gebäudeinneren und -äußeren von mind. 20 Grad Kelvin (Temperaturdifferenzen werden in Kelvin ausgedrückt). Zur besseren Sichtbarmachung der Luftströmungen, sollte das Gebäude gleichmäßig (alle Räume) ca. 24 Stunden vor Messbeginn, auf min. 20 Grad Celsius aufgeheizt werden.

Auf Grund dieser Messvoraussetzungen wird die Thermografie nur in der kühleren Jahreszeit eingesetzt. In den wärmeren Monaten wird statt der Thermografiekamera ein Anemometer (Luftgeschwindigkeitsmessgerät) eingesetzt.

Sie möchten die ean50 GmbH mit der Durchführung eines Blower Door Tests oder einer Leckageortung beauftragen oder haben Sie noch weitere Fragen? Dann können Sie hier direkt mit uns Kontakt aufnehmen!

Beispielbilder aus der Praxis

Anhand den blauen „Stellen“ (auch mit einem Pfeil makiert) können Sie auf den Beispielbildern erkennen, wo Undichtigkeiten an der Gebäudehülle auftreten. Typische Stellen für Leckagen sind Fehlstellen in der Abklebung der Dampfbremse, fehlerhafte Wand,- und Detailanschlüsse der Dampfbremse, Schließbild von Türen und Fenster, nicht angeschlossene Spitzbodenluken, nicht luftdicht/thermisch abgetrennte Installationschächte.

Bodenanschluss

Schließbild Spitzbodenluke

Anschluss Außenwand Rolladenkasten

Kamindurchdringung Decke zu unbeheiztem Spitzboden

Fensteranschluss Laibung

Schließbild Fensterflügel

Anschluss Giebelwand Dachschräge

Bodenanschluss

Deckenanschluss Erker

Schließbild und Fehlanschluss Spitzbodenluke

Bodenanschluss Bereich Wasserbabfluss

Deckenanschluss Fensterelement

Fensteranschluss